Das Gymnasium Rutesheim bekämpft Grippeviren

Das Gymnasium Rutesheim wurde am Dienstag, 17.10.2017 neben 83 weiteren Schule aus Baden-Württemberg als "MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet. Die Ehrung für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) erhielten die Schulen im Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe. Die Ehrung der Schulen in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK).
"Den Schulen ist es gelungen, über einen hervorragenden Fachunterricht hinaus den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik einen festen Platz im Schulprofil zu verschaffen. Das hat Vorbildcharakter und motiviert die Schülerinnen und Schüler, ihre naturwissenschaftlich-technischen Interessen zu vertiefen“, sagt Gerda Windey, Ministerialdirektorin im Kultusministerium Baden-Württemberg.
Am Gymnasium Rutesheim können sich Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 zwischen dem sprachlichen Profil mit Spanisch als dritte Fremdsprache oder dem naturwissenschaftlichen Profil mit NWT als weiteres Kernfach entscheiden. Über den Unterricht hinaus, wird der MINT-Bereich unter anderem durch die Teilnahme an Wettbewerben gefördert. Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 haben die Möglichkeit an verschiedenen Wettbewerben teilzunehmen, z.B. dem Känguru Wettbewerb, Chemie im Alltag, Robotic First Lego League.
Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“, stellte ebenfalls die Wichtigkeit der Stärkung des MINT-Bereichs heraus: "Wenn MINT hustet, hat Deutschland Grippe. Wenn es MINT gut geht, dann geht es Deutschland gut." Für die "Gesundhaltung Deutschlands" benötigt es Arbeitgeber und Arbeitnehmer im MINT-Bereich, die diesem Bereich mit voller Hingabe arbeiten. Um den Schülern des Gymnasiums Rutesheim eine Möglichkeit zur Berufsorientierung unter anderem im MINT-Bereich zu geben, können sie an einer Vielzahl von Veranstaltungen teilnehmen. Als regelmäßiges Angebot für die Mittel- und Kursstufenschüler ist die Teilnahme an den Coaching4future-Programmen, Betriebsbesichtigungen oder der Teilnahme am BEST-Seminar zur Entscheidungs- und Zielfindung möglich.
Thomas Sattelberger führte weiter aus: „Die MINT-freundlichen Schulen sind meist digital sehr affin und haben hohes Interesse daran, die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen.“ Die flächendeckend mit E-Tafeln ausgestatteten Fachräume des Gymnasiums Rutesheim und die Verwendung von Ipads im Unterricht zeigen, dass auch in Rutesheim eine Digitalisierung stattfindet.
Die Auszeichnung zur MINT-freundlichen Schule bestätigt die Wirksamkeit der Arbeit im MINT-Bereich am Gymnasium Rutesheim in zweierlei Hinsicht: Die Schüler profitieren, da sie im Unterricht und auch darüber hinaus ein optimales Angebot erhalten und so später als interessierte Studienanwärter in die Berufswelt einsteigen und diese bereichern. 

Laura Auhorn
Abteilungsleiterin Öffentlichkeitsarbeit

2017 10 19 Mint HP
v.l.n.r.: Stefan Küpper (Arbeitgeber Baden-Württemberg), Laura Auhorn, Susanne Schwahn, Petra Üffing,
Jürgen Schwarz, Gerda Windey (Kultusministerium Baden-Württemberg),
Thomas Sattelberger (MINT Zukunft schaffen)

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