Mittwoch, 04.02.: Die Qualifikationsrunden auf Regionalverbundsebene am Goldberg-Gymnasium standen an.

Nachdem sich im schulinternen Wettbewerb zwei Wochen zuvor Jannik R. Leven und Philipp Nyguen als Erst- und Zweitplatzierter der Sekundarstufe I durchgesetzt hatten, waren sie nun aufgefordert, sich mit Debattanten anderer Schulen zu messen.

In der Sekundarstufe II hatte zwar Benjamin Klos den Schulwettbewerb für sich entschieden, aber da dieser verhindert war, konnten die Zweit- und Drittplazierten Luca Niermann und Anton Flaig nun ihr Können auf der nächsten Ebene unter Beweis stellen. Auch die Drittplatzierte der Sekundarstufe I, Linda Volkmann, hatte das Glück der Teilnahme, da sie als Nachrückerin benötigt wurde.

Auf Regionalverbundebene trafen in diesem Jahr als beteiligte Schulen neben dem Gymnasium Rutesheim das Goldberg- und das Hegel-Gymnasium, sowie das OHG und das MPG aufeinander. Das Juroren-Team bestand demnach aus einem Mix von je zwei Lehrkräften und einem Schüler verschiedener Schulen, um Objektivität zu gewährleisten, wenn die Debattanten in den Kategorien Sachwissen, Ausdrucksvermögen, Gesprächfähigkeit und Überzeugungskraft bewertet werden.   

In der Sekundarstufe I lauteten die zu debattierenden Themen „Soll die Teilnahme an den Bundesjugendspielen auch für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 freiwillig sein?“ und „Sollen in unseren Gemeinden gekennzeichnete Freiflächen für das Sprayen von Graffitis zur Verfügung gestellt werden?“. Nur ganz knapp verpassten unsere Debattanten in dieser Qualifikation die Teilnahme am Finale, nachdem sie je einmal als Pro- und einmal als Kontra-Redner bewertet wurden. In der Sekundarstufe II lief es dagegen für das Gymnasium Rutesheim besser: Anton Flaig zog in die Finalrunde ein, nachdem er sich in den Debatten mit den Themenstellungen „Soll bundesweit eine allgemeine Impfpflicht gegen Masern eingeführt werden?“ und „Sollen in Deutschland Gigaliner für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen werden?“ durchsetzen konnte. Luca Niermann wurde Fünfter und war damit als Nachrücker gesetzt.

Mittwoch, 11.02.: Finalrunde am Goldberg.

Das Juroren-Team bestand nun aus einer fünfköpfigen Lehrergruppe mit je einem Vertreter aller am Regionalwettbewerb beteiligter Schulen. Während wir das Finale der Sekundarstufe I mit dem Thema „Soll ein Umweltpfand für Mobiltelefone eingeführt werden?“ entspannt beobachten bzw. jurieren konnten, stieg die Anspannung beim Finale der Sekundarstufe II deutlich an. Anton als Pro-Redner zum Thema „Sollen von unseren Gemeinden mehr Flüchtlinge aufgenommen werden?“ überzeugte die Jury vor allem durch Sachkenntnis, jedoch konnten die anderen Teilnehmer in den übrigen Kategorien mehr Punkte sammeln, sodass wir auf die Teilnahme am Landeswettbewerb leider verzichten müssen.

Der MdB Clemens Binninger, der die Beratungszeiten der Jury als Gesprächspartner des Seminarkurses überbrückte, zeigte sich allerdings von den Teilnehmern am Finale des Regionalverbundes so beeindruckt, dass er alle acht sowie zwei Begleitlehrer zu einer Fahrt nach Berlin im nächsten Jahr einlud.

Daniela Kattler
AG-Leiterin

2015 02 22 JD II

Luca Niermann (li.), Kl.10a Und Anton Flaig, Kl. 10c

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