Beim Bussicherheitstraining lernen die neuen Fünftklässler am Gymnasium Rutesheim, was sie beim Busfahren beachten müssen.

Für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen ist nicht nur die Schule neu , auch der tägliche Weg dorthin ist für die meisten ungewohnt und stellt sie vor eine neue Herausforderung: dem Busfahren. Wie steigt man ein? Wo kommt man im Notfall raus? Was passiert, wenn der Bus stark bremst? Um den jungen Schülerinnen und Schülern richtiges Verhalten beim Busfahren zu zeigen, fand zu Beginn des neuen Schuljahres das Bustraining statt.

„Nicht drängeln, nicht schubsen und nach hinten durchgehen“, lautete die Order des Bussicherheitstrainers Herr Burkart vom Baden-Württembergischen Omnibusverband, der das Bustraining klassenweise durchführte. Mit der Stoppuhr in der Hand verblüffte er die Schüler beim Einsteigtest: wer drängelt, ist auch nicht schneller! Vom Einsteigen, Verhalten im Bus, Aussteigen, bis hin zu den Sicherheitseinrichtungen reichten die weiteren praktischen Übungen.

„Was passiert, wenn ich meinen Arm beim Türeschließen aus Versehen noch in der Tür habe?“, möchte ein interessierter Fünftklässler wissen. Die eindrucksvolle Vorführung des Quetschtests mit Armen und Beinen von freiwilligen Fünftklässlern zeigte, dass die Türe automatisch stoppt. Auch bei der Bremsprobe, bei der der Busfahrer bei langsamer Fahrt eine Vollbremsung hinlegte, staunten die Kinder nicht schlecht. Glücklicherweise befolgten alle den Rat, sich gut festzuhalten und außer einer Tasche stürzte nichts vom Sitz. „Handyspielend im Gang des Busses zu stehen, kann also sehr gefährlich für euch sein“, mahnte Herr Burkart, was nach dieser Demonstration sicher jedem einleuchtete.

Dass Gefahren auch außerhalb des Busses lauern, demonstrierte Herr Burkart zum Schluss mit einer rohen Kartoffel, die der Busfahrer überrollte. Wenn nämlich beim Drängeln oder Toben an der Haltestelle ein Fuß unter die Räder gerät, ist das Ergebnis sicher nicht nur Kartoffelpürree. Da waren sich die Schülerinnen und Schüler einig: „So etwas wollen wir nicht erleben.“

Susanne Schwahn
Abteilungsleiterin Öffentlichkeitsarbeit

 

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