Die Pflege internationaler Beziehungen ist eine wichtige Säule unseres Schulprofils, Kontakte zu Partnerschulen im Ausland haben am Gymnasium Rutesheim Tradition.
Abenteuerlust gepaart mit Neugier - ein Auslandsaufenthalt bietet viele Chancen. Eine fremde Kultur entdecken, ein anderes Schulsystem kennenlernen, Sprachkenntnisse vertiefen und den Horizont erweitern. Die Schülerinnen und Schüler lernen den Schulalltag und das Alltagsleben im Gastland kennen. Sie lernen, kulturelle Unterschiede zu akzeptieren und zu respektieren und dadurch ihre eigene Kultur zu reflektieren.

Es sind immer interessante, erlebnisreiche und lernintensive Aufenthalte. Ein Auslandsaufenthalt vermittelt unseren Schülern die Lebensweise eines ihnen oft nur aus dem Unterricht bekannten Landes, führt sie in das Familienleben und den Alltag ein, lässt sie andere Landschaften und Kulturen kennenlernen.

In Klassenstufe 9 haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an einem Austausch mit der Centennial High School in Boise, Idaho (USA) teilzunehmen.  Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 besteht die Wahl zwischen einem Austausch mit dem Instituto Baix Penedès in El Vendrell (Spanien), einem Austausch mit dem Lycée Henri Avril in Lamballe (Frankreich) und der Latein-Studienfahrt nach Italien. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bieten wir einen Austausch mit der Sacred Heart School in Changanacherry (Indien) an.

Die Austauschmaßnahmen beruhen alle auf Gegenseitigkeit, d.h. unsere Schülerinnen und Schüler sind in der Familie ihres Partners untergebracht, den sie dann i.d.R. im Gegenzug bei sich aufnehmen.

Für besonders sprachinteressierte Schülerinnen und Schüler, die gerne eine längere Zeit im Ausland verbringen würden, besteht natürlich auch die Möglichkeit eines Individualaustauschs. 

 

HASTINGS

In Klasse 8 fahren wir mit interessierten Schülerinnen und Schülern am Schuljahresende für eine Woche nach Hastings/Südengland. Die Teilnehmer leben dort in Gastfamilien und lernen auf authentische Weise die englische Kultur kennen, von der sie schon Vieles im Englischunterricht erfahren haben.

Gemeinsam erkunden wir die historische Fischerstadt Hastings und unternehmen Ausflüge nach London. Dort besuchen wir unter anderem das Shakespeare‘s Globe Theatre, das uns Einblicke in das Leben und Wirken des großen Dichters gewährt. Außerdem steht der Besuch eines Musicals auf dem Programm und auch die Zeit, in der die Schülerinnen und Schüler die Metropole auf eigene Faust erkunden, kommt nicht zu kurz.  Eine Wanderung entlang der Küste durch die traumhafte Kulisse Südenglands und ein Besuch des geschichtsträchtigen Battle, wo im Jahre 1066 England durch die Normannen erobert wurde, verspricht eine abwechslungsreiche Zeit mit unvergesslichen Eindrücken.

 

LONDON

Für die 9. Klässler findet in Ergänzung zum USA Austausch ein Schüleraustausch mit der Kew House School in London statt. Der einwöchige Aufenthalt, bei dem die Schülerinnen und Schüler in englischen Gastfamilien untergebracht sind, findet in der Woche nach den Herbstferien statt. Der erste Besuch einer deutschen Schülergruppe erfolgte im November 2016. Der Austausch soll von nun an jährlich stattfinden.

Jeden Vormittag besuchen die deutschen Schüler gemeinsam mit ihren Austauschschülern oder "school buddies" den regulären Unterricht der privaten Schule. Das schulische Programm wird nachmittags ergänzt durch diverse Ausflüge in London. Die freie Zeit verbringen die Schüler zusammen mit ihren Austauschpartnern in den Gastfamilien. 

Der einwöchige Gegenbesuch der englischen Gruppe erfolgt im Sommer des gleichen Schuljahres.

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London - wir kommen! (Bericht vom Austausch 2016)

Vom 5. bis 12.11.2016 waren erstmalig 5 Schüler und 3 Schülerinnen in Begleitung von Frau Carrier für eine Woche an der Kew House School in London.

Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien und unternahmen mit ihnen Aktivitäten. Unter der Woche gingen wir morgens mit unseren Partnern in die Schule und versuchten uns in den Schulalltag zu integrieren. Dabei lernten wir das unbekannte Schulsystem und andere Fächer, wie z.B. food technology, design & technology und personal tutor time kennen.

Nachdem wir im Schulrestaurant gegessen hatten, unternahmen wir nachmittags verschiedene Ausflüge. Wir gingen beispielsweise ins Science Museum, ins Kino, aufs London Eye und machten einen Spaziergang zum Buckingham Palace und durch Kew Gardens, dem botanischen Garten ganz in der Nähe der Schule. Am Mittwoch verbrachten wir den ganzen Tag in Hampton Court Palace und am Freitag gingen wir gemeinsam mit unseren Austauschschülern nach der Schule zum Bowling.

Es war eine tolle Zeit und wir konnten unsere englische Aussprache verbessern, sowie das englische Alltagsleben kennenlernen.

Wir freuen uns schon darauf, unsere englischen Partner im Juni in Deutschland begrüßen zu dürfen.

Leah Fischer, Lasse Henrich, Ella Klenge, Benjamin Stahl

 

EL VENDRELL

Für die Spanischlernenden findet in der 10. Klasse ein Schüleraustausch mit dem Instituto Baix Penedès in El Vendrell, eienm kleinen Städtchen in Katalonien, statt.

El Vendrell liegt zwischen Barcelona und Tarragona in einer Region, die auf eine bewegte Geschichte zurückblicken kann und vielfältige kulturelle Möglichkeiten bietet.

Der einwöchige Aufenthalt findet in der letzten Woche vor den Herbstferien statt. Zunächst verbringen wir ein Wochenende in Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens und der Stadt Gaudís. Dort tauchen wir ins spanische Großstadtleben ein, bevor wir weiterfahren nach El Vendrell zu unseren Gastfamilien.

Neben Unterrichtsbesuchen im „instituto“ unserer Gastschüler machen wir gemeinsame Ausflüge,  um die Region mit ihrem kulturellen Reichtum kennenzulernen. Auf jeden Fall besuchen wir Tarragona mit seinen römischen Sehenswürdigkeiten. Weitere mögliche Ausflugsziele sind z.B. die historischen Stätten der Iberer in Calafell oder typische kleine Dörfer in den Ausläufern der Pyrenäen. Ein besonderes Highlight ist der Besuch des Klosters Montserrat mit seiner grandiosen Lage direkt an den Felshängen des gleichnamigen Gebirges.
Da El Vendrell mitten im berühmten Weingebiet „Baix Penedès“ liegt, bietet sich auch ein Besuch der Wein- und Sektkellerei Freixenet in Sant Sadurní an. In der „Casa de la Festa Major in Vilafranca erfährt man eine Menge über die spanischen Traditionen und Feste der Region und mit etwas Glück können wir sogar ein Fest live erleben und die berühmten Menschentürme, die „Castellers“ bewundern.

Die freie Zeit verbringen die Schüler zusammen mit ihren Austauschpartnern in den Gastfamilien.

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Menschentürme

Fiesta in Avila


LAMBALLE

Für die Französischlernenden findet in der 10. Klasse ein Schüleraustausch mit dem Lycée Henri Avril in Lamballe, einem kleinen Städtchen in der Bretagne, statt. Der einwöchige Aufenthalt dort ist im Oktober; die Anfahrt erfolgt mit der Bahn (TGV).

Neben Unterrichtsbesuchen in der Schule machen wir gemeinsame Ausflüge,  um die Region kennenzulernen. Kleine Städte wie St. Brieux laden zum Bummeln ein und dem nahen Meer werden selbstverständlich auch mehrere Besuche abgestattet. Ein Ausflug führt zum berühmten Mont St. Michel.
Die freie Zeit verbringen die Schüler zusammen mit ihren Austauschpartnern in den Gastfamilien.

Ein Fotobericht vom Frankreich-Austausch 2014:

dsc06187 Vom 9. bis 17. 10.2014 nahmen 25 Schülerinnen und Schüler und Schülerinnen der 10. Klassen am Frankreichaustausch mit dem Lycée Henri Avril in Lamballe teil.
dsc06031  Am ersten Ausflugstag besuchten wir das Nationalgestüt von Lamballe, wo zu seiner Zeit die königlichen Pferde gezüchtet wurden. Auch heute dienen diese Tiere der Zucht.
dsc06067 Da unsere Austauschschule nur einen Katzensprung vom Ärmelkanal entfernt liegt, war das Meer auch Ziel mehrerer Ausflüge. Am Montag besichtigten wir z.B. das „Maison de la Baie“, das Naturkundemuseum von St. Brieuc.
dsc06128 Am Nachmittag waren wir live bei einer Miesmuschelernte dabei, die mit großem Gerät eingeholt wurde. Dazu hat uns der Fischer mit seinem Amphibienfahrzeug aufs Meer hinausgefahren. 
20141013 171417 Als sich das Meer stark genug zurückgezogen hatte, durften wir aussteigen, um dort mit allen Sinnen das Watt zu erkunden.    

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Auf Dienstag haben sich die meisten von uns besonders gefreut: nach einer Wanderung durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet und einen kurzen Aufenthalt am Strand, fuhren wir bei schönstem Sonnenschein mit dem Kajak hinaus aufs Meer. Während viele am Anfang noch unsicher waren und fürchteten zu kentern, ließen sich schon bald die meisten absichtlich ins Wasser fallen.    
img 6278 Nachdem wir mit unseren Austauschpartnern die wunderschöne Stadt St. Malo besichtigt hatten, stand am Donnerstag das größte Wahrzeichen der Bretagne auf dem Programm: der Mont Saint Michel.    
2014 10 Lamballe 6 Während unserer Rückfahrt hatten wir noch einmal kurz Zeit, um das Zentrum von Paris unsicher zu machen.    

ROM und POMPEJI

Seit dem Jahr 2002 führen wir am Gymnasium Rutesheim die mittlerweile schon traditionelle Studienfahrt nach Rom und Pompeji durch. Sie ist für unsere Lateinschüler als Abschluss und Höhepunkt ihrer schulischen "Lateinlaufbahn" gedacht. In acht Tagen besichtigen wir historische Stätten, denen wir in vielen Fällen im Unterricht bereits begegnet sind. Zu diesen gehören z. B.:
  • das Forum Romanum, das politische Zentrum der res publica
  • Kolosseum, Circus Maximus, Caracalla-Thermen
  • die Ara Pacis, der Friedensaltar des Augustus
  • das weltberühmte Pantheon, eines der wenigen vollständig erhaltenen Bauwerke aus der Antike
  • Pompeji und der Vesuv, von dessen so verhängnisvollen Ausbruch Plinius uns in seinen Briefen so präzise und eindrücklich berichtet
  • die Villa Hadriana, der stadtähnliche Landsitz des Kaisers Hadrian, und die Villa d'Este, deren Renaissance-Variante in Tivoli
Doch auf unserer Reise beschränken wir uns nicht nur auf die klassische Antike, sondern wollen auch ihre Nachwirkungen im christlichen Rom berücksichtigen, so stehen beispielsweise ebenfalls auf dem Programm:
  • der Petersdom und andere Patriarchalbasiliken
  • die Katakomben aus der Spätantike
  • das Kloster San Benedetto, das als erste Gründung des Heiligen Benedikt in Subiaco das europäische Mittelalter einläutet
Für die nötigen Hintergrundinformationen sorgen die Schüler selbst, die mit eigenen Referaten oder szenischen Darbietungen unsere Experten vor Ort sind.
 

Bericht zur Studienfahrt Latein nach Rom & Pompeji (17. – 24.10.2014)

Fast alle Lateiner der Klassenstufe 10 machten sich dieses Jahr auf, die Wurzeln unserer Kultur kennen zu lernen. Zusammen mit Frau Bechtloff, Herrn Donati und Herrn Niemann besuchten wir Roma aeterna – das ewige Rom. Früh morgens ging die mehr als zehnstündige Fahrt los, gegen Mittag übernahm dann Rainer Friedrich das Steuer, der die Aufgabe hatte, uns heil durch Rom und wieder hinaus zu bringen. Wie Frau Bechtloff es bereits versprochen hatte:  „Der Rainer schafft das.“ Und ob im gewöhnungsbedürftigen Verkehr Roms oder auf der engen Straße auf dem Vesuv, voller Erfahrung brachte er uns ohne Probleme von A nach B.

Die nächsten Tage waren wir sowohl der Antike als auch der Renaissance auf der Spur, besuchten weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie den Petersdom, das Kolosseum oder das Kapitol, genossen die Wärme Roms und ließen uns auf die vielen Eindrücke dieser einzigartigen Stadt ein. Jeder Schüler hielt sein Einzelreferat und einen Dialog mit einem Klassenkameraden, das sorgte für Abwechslung, aber auch für den einen oder anderen Lacher. Kleine Geschichts- und Grammatikstunden ließen sich immer wieder einbauen, z.B. auf dem Forum Romanum oder beim Übersetzen der Inschriften von St. Paul vor den Mauern.

Freizeit war natürlich auch gegeben, um sich beim Mittagessen in Trastevere oder am freien Abend an der Spanischen Treppe auch das Ambiente des modernen Rom anzusehen, authentisch Pizza und Pasta zu essen oder sich in der mediterranen Hitze ein echtes italienisches Eis zu gönnen. Auch wenn die Stimmung nach einem anstrengenden Tag in der Hitze manchmal zu sinken drohte, waren wir nach dem Abendessen im Hotel meistens wieder glücklich, wenn auch müde.

Nach drei Tagen Rom kamen Pompeji und der Vesuv. Schade, dass dort die Aussicht aufgrund des Nebels eingeschränkt war, aber der Blick auf den Golf von Neapel machte es wieder gut. Obwohl der Aufstieg auf den Vulkan seinen Tribut abverlangte, war er es doch wert.

Am nächsten Tag ging es in das Benediktinerkloster in Subiaco, welches in den Berg hinein gebaut mit der Grotte verbunden ist, in der der heilige Benedikt von Nursia Jahre lang in Einsamkeit gebetet haben soll. Darauf ging es nach Tivoli, wir sahen die riesigen Brunnenanlagen der Villa d’Este und erkundeten die von ägyptischer, römischer und griechischer Kultur beeinflusste Villa Hadriana. Dies war die letzte Nacht im Hotel San Marco in Fiuggi, am nächsten Tag checkten wir aus, da wir die letzte Nacht dieser Reise in Chianciano Terme verbringen sollten, wo wir schon für die erste Nacht eingecheckt hatten.

Es folgte eine kleine Enttäuschung, denn das EUR-Museum war geschlossen, eine kleine Panne, denn man hatte vergessen, die aktuell stattfindenden Sanierungsarbeiten zu beachten. Stattdessen drehten wir also eine kleine Runde durch den Stadtteil Roms, in dem viele unter Mussolini veranlasste Nachbauten bekannter römischer Gebäude standen, so wie der Petersdom, das Pantheon oder das Kolosseum. Wir fuhren weiter zur etruskischen Stadt Orvieto (lat. urbs vetus – alte Stadt) mit ihrem Dom, dessen Fresken in der Kapelle eines Seitenschiffes teilweise Inspiration und Vorbild für die der Sixtinischen Kapelle waren.

Damit endete unsere Reise, wir fuhren von der Wärme Roms durch den Schnee in den Alpen in die geliebte Heimat, wir verabschiedeten uns von Rainer, und der einzige Aufreger auf einer eigentlich friedlichen Fahrt war, als wir Schüler ein letztes Mal im Halbschlaf vom dröhnenden „Roma“-Lied von Dschinghis Khan erschreckt wurden.

Abschließend lässt sich nur Positives über die Romfahrt sagen. Ich denke, jeder hat wertvolle Eindrücke gesammelt und denkt nun gerne an die Stadt am Tiber zurück. Außerdem können wir nun behaupten, dort gewesen zu sein, wo schon die berühmtesten Menschen der Geschichte standen. Aber vor allem hat die Gemeinschaft funktioniert, der Umgang zwischen Schülern und Lehrern hat gut geklappt und alle haben ihre persönlichen schönen Erinnerungen mitgenommen.

Laurin Ernst, Klasse 10d

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CHANGANACHERRY

In einer zunehmend zusammenwachsenden Welt trägt interkulturelle Kompetenz in hohem Maße zum Verständnis anderer Kulturen bei. Das Erleben der Andersartigkeit von vielen alltäglichen Situationen erweitert den eigenen Horizont und ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung hin zu einer eigenständigen Persönlichkeit. Vor diesem Hintergrund bieten wir v.a. für die Schüler der Jahrgangsstufe 1 einen Austausch mit der Sacred Heart School in Indien an. Die katholische Privatschule liegt in der Kleinstadt Changanacherry im Bundesstaat Kerala, der sich im tropischen Süden befindet

Im Gegensatz zu einer touristischen Reise ermöglicht der Austausch einen authentischen Einblick in das Leben in Indien. Eine Teilnahme setzt daher die Offenheit für die andere Kultur voraus. Die Reise nach Indien erfolgt im Oktober außerhalb der Regenzeit. Dort verbringt unsere Gruppe viel Zeit in der Schule und in den Gastfamilien. Der Besuch der Inder in Deutschland erfolgt im Frühjahr des gleiches Jahres (also zuerst).

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Boise

Für die Englischlernenden in der 9. Klasse findet ein Schüleraustausch mit der Centennial High School in Boise im US Bundesstaat Idaho statt.
Der dreiwöchige Schüleraustausch ist ein offizieller GAPP-Austausch (German American Partnership Program) des Pädagogischen Austauschdienstes und wird vom Auswärtigen Amt unterstützt. Der erste Besuch einer deutschen Schülergruppe erfolgte im Oktober 2015. Der Austausch wird in einem 2-Jahres-Rhythmus stattfinden.
Eine Gruppe von ca. 20 Schülern begleitet von zwei Lehrern reist nach Idaho. Die Schüler verbringen 3 Wochen in Gastfamilien und lernen nicht nur das typische US -Familienleben, sondern auch den spannenden Schulalltag einer amerikanischen High School kennen. Durch verschiedene Präsentationen der deutschen Schüler sollen amerikanischen Schülern historische, politische und kulturelle Aspekte Deutschlands insbesondere der Region Stuttgart vorgestellt werden.
Die deutschen Austauschschüler und ihre Partner werden zudem an einem gemeinsamen Projekt arbeiten. Das schulische Programm wird ergänzt durch Ausflüge in die Region Boise. Die freie Zeit und die Wochenenden verbringen die Schüler zusammen mit ihren Austauschpartnern in den Gastfamilien.
Der dreiwöchige Gegenbesuch der amerikanischen Gruppe erfolgt im Sommer des gleichen Schuljahres.

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Schüleraustausch Boise/ USA 2017

Am 13.10.2017 um 7.45 Uhr am Terminal 1 trafen sich 21 Schüler und zwei Lehrerinnen am Stuttgarter Flughafen. Wir waren alle voller Vorfreude und trotzdem ziemlich nervös. Wir gaben unser Gepäck auf und verabschiedeten uns von unseren Familien.  Nach 1 h Flugzeit nach Amsterdam ging es weiter in den nächsten Flieger nach Seattle. Nach 9h waren wir alle schon etwas erschöpft, aber trotzdem voller Vorfreude denn wir kamen dem Ziel immer näher. In Seattle hatten wir einen längeren Aufenthalt und mussten erst einmal durch den Zoll was für viele von uns eine neue Erfahrung war. Dann stand der letzte Flug von Seattle nach Boise an. Wir kamen unserem Abenteuer und unseren Austauschschülern immer näher. Man merkte wie wir die Müdigkeit vergaßen und die Anspannung wuchs. Wir wurden mit tollen Plakaten empfangen. Nachdem wir die ersten Worte mit unseren Austauschfamilien wechselten, fiel langsam die Anspannung ab. Wir fuhren mit unseren Familien nach Hause und schauten uns das Haus an. Hundemüde fielen wir in unsere Betten und schliefen ein.
Am nächsten Tag fand die „Welcome Party“ statt und es war ein sehr schönes Zusammensitzen und wir fühlten uns alle sehr wohl. Das restliche Wochenende verbrachten wir in unseren Familien. Viele von uns erkundeten Boise und die Umgebung. In Amerika gingen wir natürlich auch in die Schule und am Montag war es dann soweit. Die Schule fängt wie in Deutschland auch um 7.45 Uhr an. In der ersten Stunde trafen sich alle deutschen Schüler mit Frau Carrier und Frau Langwieder in der Bibliothek der Centennial High School. Dort tauschten wir uns über unsere erste Erfahrung aus. Wenn wir Probleme hatten, hatten Frau Carrier und Frau Langwieder ein offenes Ohr für uns und halfen uns für jedes Problem eine Lösung zu finden. Den restlichen Schultag verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern und wir stellten sehr schnell die Unterschiede zu unserer Schule fest.
Wir unternahmen viele Ausflüge: Wir besuchten Downtown Boise, gingen in verschiedene Museen, schauten uns traditionell ein Football Spiel an und lernten auch etwas über die Geschichte von Boise. An unserem zweiten Wochenende stand ein besonders spannender Punkt auf dem Programm. Alle deutschen Schüler und ein paar amerikanische Schüler fuhren gemeinsam vier Stunden in ein Motel in Riggins in der Nähe der Rocky Mountains. Wir waren zu viert in einem Zimmer und dort verbrachten wir eine Nacht. Am nächsten Tag ging es dann mit dem Bus zu einem Jet-Boat. Wir fuhren lange Zeit mit dem Boot über den Snake River und machten hin und wieder Pausen, dass wir uns die Landschaft ansehen konnten. Am Abend fuhren wir dann wieder zurück zu unseren Familien.
Die folgende Woche unternahmen wir weitere Ausflüge u.a. in den Celebration Park und nach Oregon. Die restliche Zeit verbrachten wir mit unseren Austauschschülern. Dann brach die letzte Woche an und wir alle wollten die letze Zeit noch einmal genießen, bevor es wieder nach Deutschland zurückging.
Am 31.10. war Halloween und das erlebten wir natürlich alle typisch amerikanisch. Wir sahen die geschmückten Häuser und die ausgefallenen Kostüme. Viele von uns gingen auf die Straßen und sammelten Süßigkeiten und auch da sah man wieder den großen Unterschied zu Deutschland. Am nächsten Tag fand in der Schule eine Goodbye Party statt. Es gab leckeres Essen und es wurden nette Worte zum Abschied gesagt. Viele von uns waren sehr traurig und wollten nicht, dass die Zeit zu Ende geht. Am nächsten Morgen war es dann soweit. Der Rückflug nach Deutschland stand an. Die Stimmung war sehr gedrückt und es flossen Tränen zum Abschied. Jeder machte noch Erinnerungsfotos und verabschiedete sich von seiner Familie. Dann war es soweit, wir gingen durch die Sicherheitskontrolle und musste „Goodbye Boise“ sagen.
Ich denke alle von uns haben in diesen drei Wochen viele und neue Erfahrungen gemacht. Wir haben so viele schöne Ausflüge gemacht und auch wir Deutschen untereinander sind mehr zusammengewachsen. Viele haben neue Freundschaften geschlossen.
Ich möchte im Namen von uns allen ein großes Dankeschön an Frau Langwieder und Frau Carrier aussprechen. Vielen Dank, dass Sie das Abenteuer mit uns erlebt haben und wir in den drei Wochen zu ihnen kommen konnten wenn wir Hilfe brauchten. Vielen Dank! Nun freuen wir uns auf die Zeit, wenn die amerikanischen Schüler im Juni 2018 zu und kommen werden.
Lucca-Simona Schlecht, Klasse 9f

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"Die Austauschbegegnung wurde aus Mitteln des German American Partnership Program (GAPP) des Auswärtigen Amts gefördert und durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) unterstützt."


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American Dream – einmal in die USA! - Austausch 2015

Für 18 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 unserer Schule wurde dies Wirklichkeit mit dem Boise Austausch, der dieses Jahr vom 16.10. - 07.11.2015 das erste Mal stattfand und von Frau Langwieder und Frau Carrier begleitet wurde.
Ein paar Wochen nach Schuljahresbeginn erfolgte der Austausch nach Boise, der drei Wochen dauerte. Da man die gesamte Zeit alleine bei einer Gastfamilie verbrachte, lernte man viel über die Menschen dort, ihren Alltag und die Unterschiede zwischen Amerika und Deutschland. Natürlich lernte man auch viele neue Menschen kennen, vor allem an den Tagen, an denen man seine Austauschpartner an die High School begleitete.
Bei Ausflügen und Aktivitäten, wie zum Beispiel einem Wochenendtrip in den Nationalpark Hells Canyon, einer Führung durch das Boise Capitol, einer Führung durch die Boise State University, einem Golfschnupperkurs etc., wuchsen Deutsche und  Amerikaner zusammen. Der Austausch eröffnete uns viele Erfahrungen im menschlichen und kulturellen Sinn und förderte die englischen Sprachkenntnisse sowie unser Selbstbewusstsein.
Wir freuen uns auf den Gegenbesuch unserer Austauschpartner im Juni 2016.

USA – Nichts ist unmöglich!

 Chiara Maistrelli & Amelie Lang

 

My experience as an American exchange student in Germany

Spending a month in Germany is a crazy-cool experience for Americans. I know some people in Boise that have never left the state, let alone the country. In my opinion, Americans can be very involved in their own lives and completely disregard the lives of people in other countries, so it is really awesome that the 17 of us had the chance to get out and see more of the world!

In our time here, we noticed that there are several differences between German and American cultures.  Some of the weirdest things for us about life in Germany include having to pay to use public restrooms, the shops being closed on Sundays, and the streets and cars being way too small!! In America, the thought of paying to use the restroom is completely absurd!  It is very common to go to the grocery store or the mall on Sundays, and about 50% of the cars in our high school parking lot are SUVs and trucks. 

In Germany, everybody is so well-dressed all of the time. It is very common for students in America to wear their pajamas to school or the grocery store. People in Germany smoke so much compared to people in America.  Smoking in America is very frowned upon, and it is forbidden to smoke in most public areas.  The drinking age in Germany is very young in comparison to America, and American teenagers are very jealous of that!  Germany is also more vulgar than America.  In my time here, I have seen kids say curse words to both their teachers and parents. That would be very bad to do in America.  The German culture is overall very different from American culture, so we find life in Germany very different.

In the last three weeks of being here, we have done so many things! Some of the highlights of this trip include our bike tour around the castle Neuschwanstein, adventures in Munich, Europa Park, the Ritter Sport chocolate factory, and the Bodensee.  These places were so cool to us because America doesn't have a lot of places like these to visit. Castles are crazy for us to see because we have maybe one castle in America. There is so much interesting history in Germany as well. My personal favorite highlight was definitely the food. The Kugel Eis is insanely good, especially the strawberry (my favorite).  The bread is awesome as well as the cheese. The German dishes like Spätzle, Schnitzel, and the Maultaschen are also really good, and it's sad that America doesn't have awesome food like that! The food is probably one of the things I will miss the most about Germany.

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However while I was in Germany, I did miss a couple of things from America. Milkshakes! You Germans don't know how to make milkshakes! They should be thick!! You take a blender, fill it with ice cream, put a little bit of milk in it, a little bit of chocolate syrup, and there you have it! A real milkshake! I also missed real American cheeseburgers and American ketchup. And normal water. I don't understand why water would ever need to be carbonated. I think most of the Americans would agree with me when I say that the thing we all have missed the most during our trip to Germany were our pets!

Overall, traveling to Germany has allowed us to learn a lot about ourselves and about the world we live in. This experience has been amazing and we will never forget it! We had a great time with our awesome German partners and hope to visit again in the near future!

Sami Dockter
Centennial High School, Boise/Idaho, USA

 

 


individualaustausch

ORGANISATION UND ABLAUF SCHULISCHER AUSLANDSAUFENTHALTE

Für interessierte Schülerinnen und Schüler bietet Frau Haas jedes Jahr eine Info-Veranstaltung an. Bitte beachten Sie die Aushänge im Schulhaus bzw. auf der Homepage.

Außerdem befindet sich neben den Biologieräumen ein großes Regal mit umfangreichem Informationsmaterial verschiedenster Anbieter. Ein regelmäßiger Blick in dieses Regal lohnt sich, da es laufend mit aktuellen Broschüren ergänzt wird und dort auch zeitlich begrenzte Sonderaktionen und Angebote vorgestellt werden.

Im Internet finden Sie natürlich auch zahlreiche Seiten zum Thema Auslandaufenthalt.

Zum Beispiel:

Zögern Sie nicht, Frau Haas bei Fragen auch persönlich anzusprechen.

Im Vorfeld ist Folgendes zu beachten

Haben Sie eine für Sie passende Organisation gefunden und einen (ungefähren) zeitlichen Rahmen festgelegt, bitten wir Sie, ein Vorgespräch mit Frau Haas zu vereinbaren. Hierbei sollen die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen abgesprochen und noch offene Fragen geklärt werden.

Für den Zeitraum des Auslandaufenthalts müssen Sie die Beurlaubung Ihres Kindes bei der Schulleitung schriftlich beantragen. Verwenden Sie dazu den schuleigenen Vordruck, der im Schulportfolio im Austauschbereich des Schülerportals zu finden ist. Bringen Sie bitte das von Ihnen vorausgefüllten Formular zum Vorgespräch mit.

Erst wenn die Schulleitung die Beurlaubung genehmigt hat, sollten Sie weitere Schritte (z.B. Flüge buchen) einleiten.

Denken Sie bitte auch daran, die Klassenlehrer zeitnah zu benachrichtigen. Mit den Fachlehrern sollte insbesondere bei kürzeren Aufenthalten vorab geklärt werden, ob und wann eventuell verpasste Klassenarbeiten nachgeschrieben werden können. Der verpasste Lernstoff muss selbstständig nachgearbeitet werden.

Nach dem Auslandsaufenthalt 
Bitte denken Sie daran, dass sofort nach Rückkehr für Ihr Kind Schulpflicht besteht, selbst wenn der Termin nur wenige Tage vor den Ferien liegt.

Gastschüler an unserer Schule

Gastschüler aus dem Ausland sind an unserer Schule herzlich willkommen. Damit die organisatorischen Rahmenbedingungen rechtzeitig geklärt werden können, füllen Sie bitte das schulinterne Formular „Gastschüler am Gymnasium Rutesheim“  aus und geben es im Sekretariat ab.

Beachten Sie außerdem auch die „Checkliste für Austauschschüler“.

Bracknell Austausch Klas

GYMNASIUM RUTESHEIM | Robert-Bosch-Straße 19 | 71277 Rutesheim | Tel.: 07152 5002 25 00 | Fax: 07152 5002 25 99 | sekretariat@gymnasium-rutesheim.de