Boise

Für die Englischlernenden in der 9. Klasse findet ein Schüleraustausch mit der Centennial High School in Boise im US Bundesstaat Idaho statt.
Der dreiwöchige Schüleraustausch ist ein offizieller GAPP-Austausch (German American Partnership Program) des Pädagogischen Austauschdienstes und wird vom Auswärtigen Amt unterstützt. Der erste Besuch einer deutschen Schülergruppe erfolgte im Oktober 2015. Der Austausch wird in einem 2-Jahres-Rhythmus stattfinden.
Eine Gruppe von ca. 20 Schülern begleitet von zwei Lehrern reist nach Idaho. Die Schüler verbringen 3 Wochen in Gastfamilien und lernen nicht nur das typische US -Familienleben, sondern auch den spannenden Schulalltag einer amerikanischen High School kennen. Durch verschiedene Präsentationen der deutschen Schüler sollen amerikanischen Schülern historische, politische und kulturelle Aspekte Deutschlands insbesondere der Region Stuttgart vorgestellt werden.
Die deutschen Austauschschüler und ihre Partner werden zudem an einem gemeinsamen Projekt arbeiten. Das schulische Programm wird ergänzt durch Ausflüge in die Region Boise. Die freie Zeit und die Wochenenden verbringen die Schüler zusammen mit ihren Austauschpartnern in den Gastfamilien.
Der dreiwöchige Gegenbesuch der amerikanischen Gruppe erfolgt im Sommer des gleichen Schuljahres.

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Schüleraustausch Boise/ USA 2017

Am 13.10.2017 um 7.45 Uhr am Terminal 1 trafen sich 21 Schüler und zwei Lehrerinnen am Stuttgarter Flughafen. Wir waren alle voller Vorfreude und trotzdem ziemlich nervös. Wir gaben unser Gepäck auf und verabschiedeten uns von unseren Familien.  Nach 1 h Flugzeit nach Amsterdam ging es weiter in den nächsten Flieger nach Seattle. Nach 9h waren wir alle schon etwas erschöpft, aber trotzdem voller Vorfreude denn wir kamen dem Ziel immer näher. In Seattle hatten wir einen längeren Aufenthalt und mussten erst einmal durch den Zoll was für viele von uns eine neue Erfahrung war. Dann stand der letzte Flug von Seattle nach Boise an. Wir kamen unserem Abenteuer und unseren Austauschschülern immer näher. Man merkte wie wir die Müdigkeit vergaßen und die Anspannung wuchs. Wir wurden mit tollen Plakaten empfangen. Nachdem wir die ersten Worte mit unseren Austauschfamilien wechselten, fiel langsam die Anspannung ab. Wir fuhren mit unseren Familien nach Hause und schauten uns das Haus an. Hundemüde fielen wir in unsere Betten und schliefen ein.
Am nächsten Tag fand die „Welcome Party“ statt und es war ein sehr schönes Zusammensitzen und wir fühlten uns alle sehr wohl. Das restliche Wochenende verbrachten wir in unseren Familien. Viele von uns erkundeten Boise und die Umgebung. In Amerika gingen wir natürlich auch in die Schule und am Montag war es dann soweit. Die Schule fängt wie in Deutschland auch um 7.45 Uhr an. In der ersten Stunde trafen sich alle deutschen Schüler mit Frau Carrier und Frau Langwieder in der Bibliothek der Centennial High School. Dort tauschten wir uns über unsere erste Erfahrung aus. Wenn wir Probleme hatten, hatten Frau Carrier und Frau Langwieder ein offenes Ohr für uns und halfen uns für jedes Problem eine Lösung zu finden. Den restlichen Schultag verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern und wir stellten sehr schnell die Unterschiede zu unserer Schule fest.
Wir unternahmen viele Ausflüge: Wir besuchten Downtown Boise, gingen in verschiedene Museen, schauten uns traditionell ein Football Spiel an und lernten auch etwas über die Geschichte von Boise. An unserem zweiten Wochenende stand ein besonders spannender Punkt auf dem Programm. Alle deutschen Schüler und ein paar amerikanische Schüler fuhren gemeinsam vier Stunden in ein Motel in Riggins in der Nähe der Rocky Mountains. Wir waren zu viert in einem Zimmer und dort verbrachten wir eine Nacht. Am nächsten Tag ging es dann mit dem Bus zu einem Jet-Boat. Wir fuhren lange Zeit mit dem Boot über den Snake River und machten hin und wieder Pausen, dass wir uns die Landschaft ansehen konnten. Am Abend fuhren wir dann wieder zurück zu unseren Familien.
Die folgende Woche unternahmen wir weitere Ausflüge u.a. in den Celebration Park und nach Oregon. Die restliche Zeit verbrachten wir mit unseren Austauschschülern. Dann brach die letzte Woche an und wir alle wollten die letze Zeit noch einmal genießen, bevor es wieder nach Deutschland zurückging.
Am 31.10. war Halloween und das erlebten wir natürlich alle typisch amerikanisch. Wir sahen die geschmückten Häuser und die ausgefallenen Kostüme. Viele von uns gingen auf die Straßen und sammelten Süßigkeiten und auch da sah man wieder den großen Unterschied zu Deutschland. Am nächsten Tag fand in der Schule eine Goodbye Party statt. Es gab leckeres Essen und es wurden nette Worte zum Abschied gesagt. Viele von uns waren sehr traurig und wollten nicht, dass die Zeit zu Ende geht. Am nächsten Morgen war es dann soweit. Der Rückflug nach Deutschland stand an. Die Stimmung war sehr gedrückt und es flossen Tränen zum Abschied. Jeder machte noch Erinnerungsfotos und verabschiedete sich von seiner Familie. Dann war es soweit, wir gingen durch die Sicherheitskontrolle und musste „Goodbye Boise“ sagen.
Ich denke alle von uns haben in diesen drei Wochen viele und neue Erfahrungen gemacht. Wir haben so viele schöne Ausflüge gemacht und auch wir Deutschen untereinander sind mehr zusammengewachsen. Viele haben neue Freundschaften geschlossen.
Ich möchte im Namen von uns allen ein großes Dankeschön an Frau Langwieder und Frau Carrier aussprechen. Vielen Dank, dass Sie das Abenteuer mit uns erlebt haben und wir in den drei Wochen zu ihnen kommen konnten wenn wir Hilfe brauchten. Vielen Dank! Nun freuen wir uns auf die Zeit, wenn die amerikanischen Schüler im Juni 2018 zu und kommen werden.
Lucca-Simona Schlecht, Klasse 9f

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"Die Austauschbegegnung wurde aus Mitteln des German American Partnership Program (GAPP) des Auswärtigen Amts gefördert und durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) unterstützt."


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American Dream – einmal in die USA! - Austausch 2015

Für 18 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 unserer Schule wurde dies Wirklichkeit mit dem Boise Austausch, der dieses Jahr vom 16.10. - 07.11.2015 das erste Mal stattfand und von Frau Langwieder und Frau Carrier begleitet wurde.
Ein paar Wochen nach Schuljahresbeginn erfolgte der Austausch nach Boise, der drei Wochen dauerte. Da man die gesamte Zeit alleine bei einer Gastfamilie verbrachte, lernte man viel über die Menschen dort, ihren Alltag und die Unterschiede zwischen Amerika und Deutschland. Natürlich lernte man auch viele neue Menschen kennen, vor allem an den Tagen, an denen man seine Austauschpartner an die High School begleitete.
Bei Ausflügen und Aktivitäten, wie zum Beispiel einem Wochenendtrip in den Nationalpark Hells Canyon, einer Führung durch das Boise Capitol, einer Führung durch die Boise State University, einem Golfschnupperkurs etc., wuchsen Deutsche und  Amerikaner zusammen. Der Austausch eröffnete uns viele Erfahrungen im menschlichen und kulturellen Sinn und förderte die englischen Sprachkenntnisse sowie unser Selbstbewusstsein.
Wir freuen uns auf den Gegenbesuch unserer Austauschpartner im Juni 2016.

USA – Nichts ist unmöglich!

 Chiara Maistrelli & Amelie Lang

 

My experience as an American exchange student in Germany

Spending a month in Germany is a crazy-cool experience for Americans. I know some people in Boise that have never left the state, let alone the country. In my opinion, Americans can be very involved in their own lives and completely disregard the lives of people in other countries, so it is really awesome that the 17 of us had the chance to get out and see more of the world!

In our time here, we noticed that there are several differences between German and American cultures.  Some of the weirdest things for us about life in Germany include having to pay to use public restrooms, the shops being closed on Sundays, and the streets and cars being way too small!! In America, the thought of paying to use the restroom is completely absurd!  It is very common to go to the grocery store or the mall on Sundays, and about 50% of the cars in our high school parking lot are SUVs and trucks. 

In Germany, everybody is so well-dressed all of the time. It is very common for students in America to wear their pajamas to school or the grocery store. People in Germany smoke so much compared to people in America.  Smoking in America is very frowned upon, and it is forbidden to smoke in most public areas.  The drinking age in Germany is very young in comparison to America, and American teenagers are very jealous of that!  Germany is also more vulgar than America.  In my time here, I have seen kids say curse words to both their teachers and parents. That would be very bad to do in America.  The German culture is overall very different from American culture, so we find life in Germany very different.

In the last three weeks of being here, we have done so many things! Some of the highlights of this trip include our bike tour around the castle Neuschwanstein, adventures in Munich, Europa Park, the Ritter Sport chocolate factory, and the Bodensee.  These places were so cool to us because America doesn't have a lot of places like these to visit. Castles are crazy for us to see because we have maybe one castle in America. There is so much interesting history in Germany as well. My personal favorite highlight was definitely the food. The Kugel Eis is insanely good, especially the strawberry (my favorite).  The bread is awesome as well as the cheese. The German dishes like Spätzle, Schnitzel, and the Maultaschen are also really good, and it's sad that America doesn't have awesome food like that! The food is probably one of the things I will miss the most about Germany.

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However while I was in Germany, I did miss a couple of things from America. Milkshakes! You Germans don't know how to make milkshakes! They should be thick!! You take a blender, fill it with ice cream, put a little bit of milk in it, a little bit of chocolate syrup, and there you have it! A real milkshake! I also missed real American cheeseburgers and American ketchup. And normal water. I don't understand why water would ever need to be carbonated. I think most of the Americans would agree with me when I say that the thing we all have missed the most during our trip to Germany were our pets!

Overall, traveling to Germany has allowed us to learn a lot about ourselves and about the world we live in. This experience has been amazing and we will never forget it! We had a great time with our awesome German partners and hope to visit again in the near future!

Sami Dockter
Centennial High School, Boise/Idaho, USA

 

 

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